Forschungsbedarf

Zweck der Stiftung „Forum Bergbau und Wasser (FBW)“ ist es, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Hydrogeologie zu fördern. Dazu hat das Kuratorium der Stiftung bereits Forschungsbedarf im Bereich Grubenwasser identifiziert und entsprechende Oberthemen definiert. Diese Auflistung ist nicht abschließend, sondern wird kontinuierlich, auch durch entsprechende Vorschläge aus der Fachöffentlichkeit, erweitert werden.

Der Austausch mit Fachkreisen und der Öffentlichkeit ist auf verschiedenen Wegen wie beispielsweise Dialogveranstaltungen der Stiftung, diese Website, über direkte Kontakte mit den Kuratoriumsmitgliedern und durch wissenschaftliche Diskussionen möglich. Zudem wird Forschung auch durch Dritte, das heißt Nichtmitglieder des Kuratoriums, durchgeführt.

Dass das Thema Grubenwasser auch international Relevanz besitzt, zeigen die international bedeutenden Fachkonferenzen der International Mine Water Association, die jährlich stattfinden und bei denen in den vergangenen Jahren jeweils eigene Sitzungen mit mehreren Vorträgen zum Thema Grubenwasser im deutschen Steinkohlenbergbau abgehalten wurden.

Schwerpunktthemen für künftige Forschungen

Grundsätzlich hat sich das Kuratorium darauf verständigt, auf folgende Oberthemen besonderes Augenmerk zu richten und dazu Forschungsergebnisse zu erarbeiten:

  • Ermittlung wissenschaftlicher Grundlagen für nachhaltige Grubenwasseranstiegsniveaus in ehemaligen Steinkohlenrevieren
  • Beurteilungsgrundlagen und -kriterien für Grubenwasser
  • Belastbarkeit der Methodik der numerischen Modellierung für komplizierte Grubenwasseranstiegsprozesse
  • Hydrogeochemische Gesamtanalysen
  • Konzeption von Monitoringmaßnahmen für Grubenwasseranstiegsprozesse
  • Erarbeitung von Richtlinien zur nachhaltigen Gestaltung des Grubenwassermanagements

Diese Auflistung ist nicht abschließend, denn durch die wissenschaftlichen Diskussionen zur Thematik ergeben sich weitere Forschungsgebiete. Die aufgeführten Themen wurden in spezifische Forschungsvorhaben heruntergebrochen und werden von Forschungsteams bearbeitet. Nähere Infos zu laufenden Forschungsvorhaben der Kuratoriumsmitglieder finden Sie hier.

Zudem hat die Stiftung „Forum Bergbau und Wasser (FBW)“ im Jahr 2018 drei Ausschreibungen veröffentlicht, bei denen explizit externe Partner gesucht wurden, um weitere Forschungsvorhaben zu realisieren. Das Kuratorium hat die entsprechenden Projektträger für die Forschungsvorhaben Anfang 2019 ausgewählt. Informationen zu den angestoßenen Forschungsvorhaben finden Sie hier. Vorliegende Ergebnisse der Forschungsarbeiten werden veröffentlicht und in der Fachöffentlichkeit diskutiert.

Mitglieder

Felix, qui potuit rerum cognoscere causas. (Auf Deutsch: Glücklich ist, wer die Ursachen der Dinge erkennen konnte.)

Virgil
Dir. u. Prof. a.D. Dr. rer. nat. Dipl.-Geol. Wilhelm Struckmeier, Vorsitzender des Kuratoriums

Dir. u. Prof. a.D. Dr. rer. nat. Dipl.-Geol. Wilhelm Struckmeier, Vorsitzender des Kuratoriums

Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist

Louis Pasteur
Prof. PD Mag. Dr. nat. techn. Sylke Hilberg

Prof. PD Mag. Dr. nat. techn. Sylke Hilberg

Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist.

Christian Morgenstern
Rainer Lüdtke, Leiter Wissenschaftsstiftungen Deutsches Stiftungszentrum

Rainer Lüdtke, Leiter Wissenschaftsstiftungen Deutsches Stiftungszentrum

Es ist die Neugier, die mich antreibt, nichts als die schiere Neugier.

Thomas Reiter
Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Geol. Christian Melchers, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums

Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Geol. Christian Melchers, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums

Den Fortschritt verdanken wir Menschen, die entweder gefragt haben: ‚Warum?‘ oder ‚Warum nicht?‘

Robert Lembke
Prof. Dr. rer. nat. habil. Dipl.-Geol. Maria-Theresia Schafmeister

Prof. Dr. rer. nat. habil. Dipl.-Geol. Maria-Theresia Schafmeister

Was das Blut für den Menschen, ist das Wasser für die Erde.

Hermann Lahm
Prof. Dr. rer. nat. habil. Georg H.E. Wieber

Prof. Dr. rer. nat. habil. Georg H.E. Wieber

Ich betrachte Grubenwasser als künftige Energie- und Rohstoffquelle und nicht als Abfallstrom.

Prof. Dr. rer. nat. habil. Dipl.-Geol. Christian Wolkersdorfer

Prof. Dr. rer. nat. habil. Dipl.-Geol. Christian Wolkersdorfer

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